Ausstellungen




SALON DE L' ANIMAL

ANIMAL II

von 07.06.2001 bis 30.06.2001

Heinz Cibulka, Thomas Freiler, Magdalena Frey, Rainer Iglar, Leo Kandl, Kai Kuss, Erich Lázár, Paul Albert Leitner, Elfriede Mejchar, Walter Mirtl, Hanns Otte, Andrew Phelps, Manfred Willmann, Robert Zahornicky, Rolf Aigner, Hubert Lobnig, Margherita Spiluttini, Iris Andraschek, Herman Seidl, Waltraud Palme, Ralf Hoedt, Christine Elsinger, Michael Michlmayr, Evelyn Tambour, Alfred Wetzelsdorfer, Rita Fabsits, Gertrude Moser-Wagner, Cor Dera, Eva Brunner-Szabo, Isabelle Mühlbacher, Markus Lang, Ruth Neubauer, Josif Kiraly, Ursula Boehmer, Alexander Koller, Eva Bertram, Manfred Schneider, PIWI, Zoltán Vansco, Andrea Van Der Straeten, Erika Halwax, Elfriede Baumgartner, Joerg Burger, Margherita Verdi, Minyo Szert Karoly, Andreas Dworak, Lucia Radochonska, Verena Franke, Jim Forster, Felix G. Bagazgoitia, Giuliano Ferrari, Carol Hudson, Martin Pardatscher, Lydia Neudeck, Ingrid Fankhauser, Christina Zück

Salon, (franz. von ital. salone, d.i. Vergößerungsform von sala „Saal”).

Der Begriff des Salons, der seit dem 18./19.Jahrhundert im französischen Sprachgebrauch sowohl den Ausstellungsraum wie auch die Ausstellung selbst umfaßt, geht zurück auf die schon unter Ludwig XIV für die Mitglieder der königlichen Kunstakademien regelmäßig veranstalteten Kunstausstellungen. Seit 1667 fanden sie alle zwei Jahre, später jährlich im Frühjahr als „Salon de Mai” im Salon carrédes Louvre statt und dienten der Verbreitung des offiziellen höfischen Kunstgeschmacks. 1884 wechselten sie ins Grand Palais, behielten aber den Namen Salon bei.
Seit der Französischen Revolution sollten neben den Akademiemitgliedern auch andere Künstler zugelassen werden. Da aber die Jury zeitweise mit jener der Akademie des Beaux-Art identisch war, gab deren Urteil häufig Anlaß zu heftigen Kontroversen, – Konventionelles wurde bevorzugt, Neues abgelehnt und somit unterdrückt. Zwar wurde die Jury im Revolutionsjahr vorübergehend abgeschafft aber schon bald setzte sich das akademische Auswahlprinzip wieder durch. So bildeten sich im Widerstreit mit dem Konservatismus gegen Ende des 19.Jahrhunderts „Gegensalons”: 1863/64 u. 1873 der „Salon des Refusés” (Salon der Zurückgewiesenen) und 1884, der für alle späteren Sezessionen vorbildhafte „Salon des Indépendants” (Salon der Unabhaengigen) als Gegengewicht zum „Salon de Mai”.

Die FOTOGALERIE WIEN präsentiert im Rahmen ihres Jahresschwerpunkts „ANIMAL“ den SALON DE L’ANIMAL, bei dem mehr als 100 Fotoarbeiten von 58 KünstlerInnen und Künstlern aus dem In- u. Ausland vertreten sind.