Presse

"Organic Screen #1-1", 2017 Fotogramm, Fotolithografie auf Epoxydharz-Glasfaser-Gewebeplatte [FR4], 64 x 51 cm
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"Chronophotography" [Study #1,#2,#3], 2003|2017 Kleinbildfilmstreifen-Diafotomaterial, Leuchtkasten, 27 x 160 cm
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"Counter-Gradient #1", aus: [Cloning Toolbox], 2017 Fotolithografie auf Epoxydharz-Glasfaser-Gewebeplatte [FR4], 51 x 51 cm
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"HELIOCENTRIC"  [Videominiatur #4], 2015 Sphärisches 4K-Video, Einzelframe
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"Sun|Turn"[Study], 2015.06.12 Lightjet-Baryt-Print, 102 x 104 cm
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Ausstellungsansicht Fotoforum West, Innsbruck, 2015
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Ausschnitt aus Clonebrushed "Firmament #1"; aus: "[Cloning Toolbox]", 2017 Fotolithografie auf Epoxydharz-Glasfaser-Gewebeplatte [FR4], 51 x 51 cm
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"#2 Performances", 2011.06.17|17:04–2011.06.19|06:26 1914 Frames, von "Progression #1", aus: [Timescans] Triptychon, 2011|2013
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SOLO IX: ROBERT BODNAR

Yellow Darkroom

08.01.2018

SOLO IX: ROBERT BODNAR (CZ/AT)
Yellow Darkroom

Eröffnung: Montag, 29. Jänner um 19.00 Uhr
Einführende Worte: Johan Simonsen
Ausstellungsdauer: 30.1.2018 - 3.3.2018
Werkstattgespräch: Mittwoch, 28. Februar um 19.00 Uhr
  
sponsored by: BKA Kunst; MA7-Kultur, Cyberlab, Rahmen Josef Mitter, Salon Iris, Kultur Niederösterreich
 
Seit 2010 wird jährlich eine der in der FOTOGALERIE WIEN stattfindenden Ausstellungen einem/einer jungen aufstrebenden KünstlerIn als Einzelausstellung gewidmet. Diese Ausstellungsreihe, SOLO, fungiert als Plattform und Sprungbrett für KünstlerInnen, die gerade am Beginn ihrer Karriere stehen, aber bereits über ein umfangreiches Werk verfügen, das einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden soll. Ziel ist es, eine nachhaltige Bekanntheit für die/den ausgewählte/n KünstlerIn zu schaffen; dies inkludiert auch die Vermittlung von Kooperationen und Wanderschaften. Für SOLO IX haben wir den Künstler Robert Bodnar, der in Wien lebt und arbeitet, eingeladen.

Robert Bodnar, *1980 in Prag und in Wien lebend, experimentiert auf einer sehr grundsätzlichen Ebene mit dem Medium Fotografie. Schon in der Wahl seiner Motive wird der Maßstab seiner Interessen deutlich, wenn er für planetare Bewegungen, Zeit oder Licht geeignete Darstellungsformen sucht und die untrennbare Verflochtenheit dieser Phänomene miteinander sichtbar und beinahe spürbar macht. Mit großem Interesse für naturwissenschaftliche Forschungen erprobt Robert Bodnar neue Bildverfahren, Ästhetiken und Materialien, die diesen Themen entsprechen und die das fotografische Bild auf den Stand der (postdigitalen) Zeit heben.

Der Ausstellungstitel Yellow Darkroom bezieht sich auf das gelbe Licht, das in den modernen Dunkelkammern industrieller Größenordnung das klassische rote Licht abgelöst hat. Gleichzeitig deutet der Titel einen Einblick in die Herstellungsprozesse der Bilder an, der durch das Einbeziehen von technischem und konzeptionellem Arbeitsmaterial in die Ausstellung gewährt wird.

Geradezu den Geruch des Labors tragen eine Reihe von Fotolithografien, die in einer solchen gelben Dunkelkammer belichtet wurden – mit ihren filigranen Kupferlinien vor mattschwarzem Hintergrund scheinen sie für die Ewigkeit gemacht.
Einen Werkkomplex, an dem Bodnar bereits seit 2003 arbeitet, bilden die Timescans. Diese zeigen meistens Landschaften, die aus vielen einzelnen, zu unterschiedlichen Zeitpunkten aufgenommenen Fotografien zusammengesetzt sind – gleichsam stillgestellte Zeitrafferaufnahmen.

Chronophotography [Study #1, #2, #3] von 2003 ist die früheste Arbeit der Ausstellung, eine Art analoge Vorstudie für die Timescans. Fahrende U-Bahnen und Straßenbahnen werden so fotografiert, dass die einzelnen Aufnahmen von Abschnitten der Waggons sich auf dem Diapositivfilm wieder aneinanderfügen. Dabei müssen die Bewegung des Motivs und die Bewegung der Mechanik des Apparats so gut wie möglich synchronisiert werden, so dass sich die einzelnen disparaten Fotos auf dem Film zu einem kontinuierlichen, kohärenten Objekt verbinden. So ähnlich funktionieren auch die Videoinstallationen Heliocentric, für die Bodnars Kamera dem Lauf der Sonne mithilfe einer astronomischen Nachführung über einen ganzen Tag lang folgt. So kommt es zu einer Umkehrung, die Sonne steht wie fixiert am Himmel und plötzlich wird im Zeitraffer die Erdrotation erfahrbar.

Johan Simonsen und Petra Noll, im Namen des Kollektivs

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VORSCHAU


COLLAGE III – Thema
Tanja Deman (HR), Bernhard Hosa (AT), Iosif Kiraly (RO)
Stefanie Kiwitt (DE), Tim Sharp (UK/AT) u.a.

Eröffnung: 12. März 2018, 19 Uhr
Einführende Worte: Katharina Manojlović
Dauer: 13.03.–14.04.2018


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SOLO IX: ROBERT BODNAR (CZ/AT)
Yellow Darkroom

Opening: Monday, 29 January at 7 p.m.  
Introduction: Johan Simonsen
Duration: 30 January–3 March 2017
Artist talk with Robert Bodnar: Wednesday, 28 February at 7 p.m.

sponsored by: BKA Kunst; MA7-Kultur; Cyberlab; Rahmen Josef Mitter; Salon Iris; KALÊ, Wien; Tiger; Kultur Niederösterreich
 
Since 2010 the FOTOGALERIE WIEN has put on an annual solo exhibition showcasing the work of a young, upcoming artist. This series of exhibitions, SOLO, functions as a platform and springboard for artists who are at the beginning of their career but who already have an extensive body of work that could be presented to a wider public with advantage. The aim is to achieve a sustainable level of public presence for the chosen artist and includes helping to organize cooperations and touring shows. For SOLO IX we have invited the artist Robert Bodnar.

Robert Bodnar, *1980 in Prague and resident in Vienna, experiments with the medium of photography on a very fundamental level. The benchmark of his interest is even clear in his choice of subject matter – the search for appropriate forms of representation for planetary movements, time or light by which he makes the inextricable entanglement of these phenomena visible and almost palpable. With a great interest in natural science research, Robert Bodnar tries out new processes of picture-making, aesthetics and materials that correspond to these issues and bring the photographic image into the (post-digital) age. The exhibition title, Yellow Darkroom, refers to the yellow light that in modern darkrooms of industrial-scale operations has replaced the classic red light. At the same time the title indicates the insight into the production processes of the images which will become visible by including technical and conceptual work materials in the exhibition.

Johan Simonsen and Petra Noll, for the collective

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PREVIEW

COLLAGE III – Theme    
Broomberg & Chanarin &  (ZA/UK), Tanja Deman (HR),
Bernhard Hosa (AT), Petra Jansová (CZ),  Iosif Kiraly (RO),
Stephanie Kiwitt (DE), Tim Sharp (UK/AT)
 
Opening: 12 March 2018 at 7.p.m.
Introduction: Katharina Manojlović
Duration: 13 March–14 April 2018