Presse

KLAUS PAMMINGER
"my loft_3b (parkrow)", 2008–2015 Fotointarsie, ca. 63 x 67 cm
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KLAUS PAMMINGER
"Mackey versus Mutterliebe (downstairs)", 2016 Pigment-Print-Intarsie, S/W, 37,5 x 60,5 cm
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KLAUS PAMMINGER
Still aus: "Come in! (RC01-BDJ)", 2017 Experimentalfilm, 01:48 min., 16:9, Stereo
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KLAUS PAMMINGER
"SHADOW IN THE CUBE", 2018 Installationsskizze, Fotogalerie Wien, Übersicht
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KLAUS PAMMINGER
"SHADOW IN THE CUBE", 2018 Installationsskizze, Fotogalerie Wien, großer Raum, Detail
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CLAUDIA LARCHER
Still aus: "Baumeister", 2012 Videoanimation, 08:31 min., 16:9 Full HD, Stereo sound: Constantin Popp
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CLAUDIA LARCHER
Still aus: "Baumeister", 2012 Videoanimation, 08:31 min., 16:9 Full HD, Stereo sound: Constantin Popp
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CLAUDIA LARCHER
Still aus:"Collapsing MIES", 2018 Videoanimation, 10:00 min., 5:4, Full HD
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CLAUDIA LARCHER
Still aus:"Collapsing MIES", 2018 Videoanimation, 10:00 min., 5:4, Full HD
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CLAUDIA LARCHER
Still aus: "SELF", 2015 Videoanimation, 07:50 min., 16:9 Full HD, Stereo sound: Constantin Popp
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COLLAGE IV

Raum

15.05.2018

COLLAGE IV  – SPACE

CLAUDIA LARCHER (AT)
KLAUS PAMMINGER (AT) – Shadow in the Cube

Eröffnung
: Montag, 11. Juni, 19:00 Uhr
Einführende Worte: Katharina Manojlović
Finissage und Präsentation des Schwerpunktkatalogs COLLAGE: Donnerstag, 12. Juli, 19:00 Uhr

Die Galerie ist vom 17. Juli – 2. September 2018 geschlossen.

sponsored by: BKA Österreich; MA7-Kultur; Cyberlab
Dank an: WUK – Bereich Bildende Kunst: Zurverfügungstellung eines Gastateliers; WUK-Bereich Werkstätten; Werkstätte für Holz und Design, im Besonderen: G. Brandstötter, Kulturabteilung der Stadt Wien (MA7) – Projektsponsoring
                                                         
Den revolutionärsten Moment in der Entwicklung der Malerei nannte der Dadaist und Dichter Tristan Tzara die Erfindung der Collage und meinte damit den fundamentalen Bruch mit etablierten Formen künstlerischer Repräsentation. In den die Collage bestimmenden technischen Verfahren, im Kleben (frz. coller), Kratzen, Schneiden, Reißen, Falten, Montieren, Assemblieren, Dekomponieren usw. steckt ein radikales Potential. Speisten sich die Papiers collés der Kubisten aus Gebrauchtem, Verworfenem und dem vermeintlich Banalen, umschwärmen uns heute die vielfach reproduzierten, reformatierten und re-editierten Kopien eines beständig anwachsenden digitalen Debris’. Der aktuelle Schwerpunkt der Fotogalerie Wien präsentiert in vier Ausstellungen ein breites Spektrum an Methoden und Verfahrensweisen der Collage in der zeitgenössischen Foto- und Videokunst. Sichtbar werden dabei die erzählerischen und autopoetischen Stärken dieser Kunstform ebenso wie ihre Innovationskraft als grundlegender, gerade im Einsatz neuer Technologien oder in räumlich-skulpturalen Erweiterungen zutage tretender Wesenszug. Stets lenken die Bilderdrifts auch anarchische, von Zufall und Spiel getriebene Energien.

Die Abschlussausstellung des Schwerpunktes COLLAGE konfrontiert zwei künstlerische Positionen, die – bei aller Unterschiedlichkeit der zum Einsatz kommenden Mittel – das Interesse an der medienübergreifenden Untersuchung von Raum aus sozialer, kultureller und wahrnehmungstheoretischer Perspektive verbindet. Inwiefern wirkt die (Un-)Gleichzeitigkeit von Abläufen und (historischen) Ereignissen auf deren Darstellbarkeit? Welche Mechanismen und Übereinkünfte lenken unsere Wahrnehmung? In den Werken Larchers und Pammingers sind es kleinste perspektivische Verschiebungen, die Sehweisen ins Wanken bringen und Bedeutung verändern. Ihre Raum(de-)konstruktionen stellen Ordnungen dar, deren Teile nicht bloß als  Repräsentationen, etwa der Außenwelt, zu lesen sind, sondern eigenen Grammatiken gehorchen: Kunstsprachen, die aus dem Realen – und seinen medialen Übersetzungen – schöpfen, es verdichten und dabei sich ins Endlose fortschreibende (Denk-)Räume erschaffen.
 
Im Werk Claudia Larchers werden Räume rekonstruiert, dynamisiert, erinnert. Larchers Videoarbeiten lassen sich als Auslotungen von Lebensräumen verstehen, allerdings weniger in Form von realen Orten als vielmehr von „Topoi“ im Sinne kulturell überformter Sichtweisen. Ihre Analysen sind mithin Erkundungen von Räumen und deren medialen Repräsentationen, Nachzeichnungen dessen, was diese in uns auszulösen vermögen. Im Video Baumeister (2012) tastet die Kamera technoide Infrastrukturen ab, architektonischen Formen wird filmisch nachgespürt. Hier ist es die Spirale, die einem Bauwerk – dem von Gustav Peichl zu Beginn der 1970er-Jahre konzipierten ORF-Studio Dornbirn – symbolisch zugrunde liegt; die begleitende Geräuschkulisse weckt Assoziationen an schwerelose Weltraumvisionen: Unklar ist, wer in Bewegung ist, der Raum oder wir als BetrachterInnen. Auch im Film Collapsing MIES (2018) erscheinen in Bewegung gebrachte Bildfragmente als vertraute Ansicht und Täuschung gleichermaßen, als transparentes Panorama und Dickicht: Fotofragmente aus Architekturzeitschriften verweisen allesamt auf Bauwerke Mies van der Rohes, dessen formreduzierte, auf Funktion bedachte Architektursprache mit den Mitteln der Montage seziert und einer näheren Betrachtung unterzogen wird. In SELF (2015) sehen wir schließlich Aufnahmen von Körpern, fährt das Kameraauge in Nahaufnahme über menschliche Hautareale: Bilder, die an Maria Lassnigs experimentellen Film Iris (1971) erinnern mögen, in dem ein weiblicher Körper sich in der Projektionsfläche verschiedener Spiegel verflüssigt und grotesk anmutende Fleischformationen aufeinandertreffen. Bei Larcher ist es allein die Tonspur, sind es Körpergeräusche, die noch von jemandes Präsenz erzählen. Die Haut als Körpergrenze verschwimmt auch hier zur surrealen Landschaft.
 
Shadow in the Cube nennt Klaus Pamminger seine eigens für diese Ausstellung konzipierte Installation aus filmischen, fotografischen und skulpturalen Collagen, deren Gerüst ein dem gesamten Galerieraum eingeschriebener illusionistischer Schattenwurf bildet. Dieser durchschneidet den White Cube, der hier zum begehbaren Vexierbild wird. Die im Ausstellungsraum zu sehende Skulptur Stiegenhaus, 11 Square Albin Cachot, 75013 Paris-13E / RC01-BDJ (2018) markiert den höchstmöglichen Grad an Abstraktion räumlicher Strukturen bei gleichzeitiger Verräumlichung einer Fiktion: Was wir sehen, sind Konstruktionslinien, die Pamminger dem Film Belle de Jour (1967) entnommen hat; jenem Treppenaufgang entsprungen, den Séverine Sérizy (Catherine Deneuve) emporsteigt, um ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen: In den korrespondierenden filmischen Arbeiten werden sie zum Signal eines strukturellen Bruchs. Auf sinnlicher Ebene entsprechen die konkrete Haptik und das Farbenspiel der Wandskulptur dem hörbaren Klacken von Séverines Schuhabsätzen. In Pammingers Videoarbeit bietet dieser Sound, den optisch schließlich nur mehr weißer Leerraum begleitet, die einzig mögliche Orientierung. Die 2007 begonnenen Fotointarsien lassen die Grenzen zwischen realem Abbild und fiktiver Oberfläche verschwimmen. Mit dem Begriff der Intarsie werden üblicherweise Einlegearbeiten assoziiert; bei Pamminger sind es mediale Versatzstücke, die sich in den Raum einschreiben, Bildfragmente aus Kinofilmen etwa, die der Künstler in Fotografien seines Wohnraums collagiert. Dabei entstehen stark verdichtete Bildräume, die unterschiedliche Zeiträume in eins setzen. Auch in der Videoarbeit Mackey vs. Film (2013) besiedeln einander unterschiedliche raumzeitliche Realitäten: die Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs, wie Gone with the Wind (1939) sie transportiert, jene des Nationalsozialismus mit Gustav Ucickys Film Mutterliebe (1939), der Wien zum Schauplatz hat, und die konkrete Zeit von Pammingers Filmaufnahmen im ebenfalls 1939 realisierten Mackey Apartment House. Die Person seines in Wien geborenen Architekten Rudolph M. Schindler – dessen Imagination könnte man sagen – bildet das (historische) Scharnier. Im selben Jahr, als in Wien der propagandistische Film Mutterliebe gedreht wurde, könnte Schindler Gone with the Wind gesehen haben: Bei Pamminger ist es die Gleichzeitigkeit nicht zeitgleicher kultureller Formationen, deren Sichtbarmachung lineare Erzählweisen hinter sich lässt.

Katharina Manojlović


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Don't miss it!
MAZE – TAG DER OFFENEN TÜR IM WUK
Die Gelegenheit, die Schätze, Kreativität und Vielseitigkeit des WUKs zu entdecken!

Samstag, 9. Juni, 15.00 – 21.00 Uhr

PROGRAMM FOTOGALERIE WIEN:
Bücher-/Katalog-Flohmarkt: Schnappt die Schnäppchen! Stand im Hof 15.00– 21.00 Uhr

Film-/Videospecial Gitter
(Programmdauer je Screening ca. 30 min)
Anja Nowak, Chiara Bartl-Salvi, Theodor Maier, Lilith Kraxner, Nikolaus Eckhard, Pille-Riin Jaik, Noel Dinse
Kuratiert von: Patrick Winkler und Noel Dinse
FOTOGALERIE WIEN Kino 16.00, 18.00 und 20.00 Uhr (Zugang über Stiege 5)


VORSCHAU

TEIL I: Kunstaustausch
FOTOGALERIE WIEN – GALERIA POSIBILA, Bukarest (RO)
Bogdan Bordeianu, Lucian Bran, Serioja Bocsok, Michelle Bressan,
Valentin Cernat, Florin Ghenade, Bogdan Gîrbovan, Mihai Șovăială, Ana Taran

Eröffnung: Montag, 3. September, 19:00
Dauer: 4. September – 6. Oktober 2018

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INFORMATION

Renate Bertlmann wird als erste österreichische Künstlerin bei der 58. Biennale Venedig 2019 den Österreich-Pavillon mit einer Einzelpräsentation bespielen!
Wir freuen uns und gratulieren sehr herzlich!

Renate Bertlmann in der FOTOGALERIE WIEN /
Kunstaustausch FOTOGALERIE WIEN:

1983 Neue Fotografie aus Wien
1985 Wiener Fotografie – Subjektives
1994 Der Molussische Torso (Projekt: Palme/ Richtex)
2002 Werkschau VII: Renate Bertlmann – Arbeiten von 1976–2002
2003 Austrian Photography – Korrelationen:
         Northern Photographic Centre, Oulu und Peri, Centre of Photography, Turku, Finnland
2008 Themenschwerpunkt Liebe, Teil III – Scheitern
2008 Werkschau XIII: Intakt – die Pionierinnen

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COLLAGE IV  – SPACE

CLAUDIA LARCHER (AT)
KLAUS PAMMINGER (AT) – Shadow in the Cube


Opening
: Monday, 11 June at 7 p.m.
Introduction: Katharina Manojlović
Duration: 12 June – 14 July 2018 :
Finissage and Presentation of the Catalogue of the main focus COLLAGE: Thursday, 12 July at 7 p.m.  

The Gallery is closed from 17 July – 2 September 2018.

sponsored by: BKA Österreich; MA7-Kultur; Cyberlab
Thanks to: WUK – Bereich Bildende Kunst: for providing a studio; WUK-Bereich Werkstätten; Werkstätte für Holz und Design;
especially: G. Brandstötter, Kulturabteilung der Stadt Wien (MA7) –project sponsoring
                                                         
Dadaist and poet Tristan Tzara called the invention of the collage the most revolutionary moment in the development of painting and meant by that the fundamental break with established forms of artistic representation that it symbolised. Implicit to the technical processes of what comprises collage — gluing  (Fr. coller), scratching, cutting, tearing, folding, mounting, assembling and de-composing etc. is the potential for radicality. While the papiers collés of the Cubists drew their sustenance from used, discarded and apparently banal sources, we are surrounded today with multiply reproduced, re-formatted and re-edited copies of constantly accumulating digital debris. The current focus of the Fotogalerie Wien will present four exhibitions and includes a wide spectrum of methods and processes used in collage in contemporary photo and video art. This renders the narrative and autopoietic strengths of this art form visible along with its innovatory energy as one of its fundamental and most evident characteristics, especially in relation to new technologies or spatial and sculptural expansions. The drift of the images is also always guided by energies that are anarchistic, driven by chance and play.

The last exhibition of the COLLAGE special focus is a confrontation with two artistic positions which, despite all the differences in the mediums employed, are linked by an interest in a multi-media exploration of space from a social and cultural point of view as well as issues relating to perceptual theory. How much does the (non)simultaneous order of processes and (historical) events have an effect on their representability? What are the mechanisms and conventions that guide our perception? In the works of both Larcher and Pamminger the very smallest of shifts in perspection work to destabilise our way of seeing and alter meaning. Their spatial (de)constructions represent an order whose parts should not be simply read as representations of, for example, the external world, but as being subject to their own grammatical rules: Artificial languages that draw on reality and its media transformations, compress it and thereby create endlessly propagating (mental) spaces.  
 
In Claudia Larcher’s work spaces are reconstructed, energised, remembered. Larcher’s video works can be understood as explorations of living spaces though less in the form of real places and much more in the sense of topoi, culturally moulded ways of seeing. Consequently her analyses are explorations of spaces and their representations in the media, traces of what those potentially evoke in us. In the video Baumeister (2012), the camera scans technoid infrastructures, architectural forms are traced in moving images. Here it is the spiral that lies at the symbolic heart of a building, the ORF studio in Dornbirn designed at the beginning of the 1970s by Gustav Peichl. The accompanying soundscape awakens associations and visions of the weightlessness of space and it is unclear who is moving, the room or us as viewers. Likewise in the film, Collapsing MIES (2018), picture fragments set in motion appear to be both familiar views and illusions at the same time – as a transparent panorama and undergrowth. Taken from architectural magazines these photo fragments all allude to buildings of Mies van der Rohe, whose reduced formal language of architecture is dissected by using montage techniques and is thus put under more careful observation. In SELF (2015) we eventually see shots of bodies – the camera travels across expanses of human skin in close up – images that may evoke reminiscences of Maria Lassnig’s experimental film Iris (1971) in which a female body is liquefied in the projection surface of various mirrors so that formations of flesh of grotesque appearance encounter one another. In the case of Larcher’s piece, it is the soundtrack alone, the body noises, that tell of someone’s presence. Here, too, the skin as the physical limits of the body is blurred into surreal landscapes.

Klaus Pamminger´s installation, Shadow in the Cube, that he conceived specially for this exhibition, comprises filmic, photographic and sculptural collages. Its framework consists of illusionistic shadows inscribed throughout the gallery space. These cut through the white cube which then becomes a walk-through puzzle picture. The sculpture that can be seen in the exhibition space, Stiegenhaus, 11 Square Albin Cachot, 75013 Paris-13E / RC01-BDJ (2018) marks the highest degree possible of spatial abstraction while at the same time spatialising a fiction. What we see are the construction lines that Pamminger took from the film Belle de Jour (1967) – derived from the staircase that Séverine Sérizy (Catherine Deneuve) climbs in order to leave her old life behind. In the corresponding film works they become the signal of a structural rupture. On a sensory level, the concrete haptic perception and play of colour of the wall sculpture correlates with the audible click-clack of the heels of Séverine’s shoes. In Pamminger’s video work this sound, which ultimately is visually only accompanied by empty rooms, offers the sole possible orientation. The Fotointarsien begun in 2007, blur the borders between representational reality and fictional surface. The term Intarsien is normally associated with inlay work, in Pamminger’s case they are media set pieces that inscribe themselves into the architecture, image fragments from cinema films that the artist collages in photographs of his living space. This process creates greatly compressed pictorial spaces that unify different times. Also in the video work, Mackey vs. Film (2013), different space/time realities mutually populate each other: the US American Civil War period is transported by Gone with the Wind (1939), that of National Socialism by Gustav Ucicky’s film Mutterliebe (1939) – shot in Vienna – and the concrete time of Pamminger’s film material of the Mackey Apartment House built in 1939 by the Viennese-born architect, Rudolph M. Schindler, whose imagination, one might say, forms the (historical) link. In the same year that propaganda film, Mutterliebe, was shot in Vienna, Schindler may have seen Gone with the Wind. In making the simultaneity of non-simultaneous cultural formations visible, Pamminger leaves linear narrative methods behind.

Katharina Manojlović

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PREVIEW

PART I: Art Exchange
FOTOGALERIE WIEN – GALERIA POSIBILA, Bukarest (RO)

Bogdan Bordeianu, Lucian Bran, Serioja Bocsok, Michelle Bressan,
Valentin Cernat, Florin Ghenade, Bogdan Gîrbovan, Mihai Șovăială, Ana Taran

Opening: Monday, 3 September at 7 p.m.
Duration: 4 September – 6 October 2018