Presse

Sabine Bitter & Helmut Weber
“Making Ruins“, Installationsansicht Museum Moderner Kunst Kärnten, 2018
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Sabine Bitter & Helmut Weber>br> Detail aus “From Our House to Bauhaus – Occupy Modernity”, Foto-Wandarbeit, 2012
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Sabine Bitter & Helmut Weber>br> “Super Students #1 „The Board‘s action showed more concern about our image than the rights and academic freedom on which this university was found.“ 1967, Fotomontage, 2010
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Sabine Bitter & Helmut Weber
“Un_formal Housing #1”, Fotogramm, 2018
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Sabine Bitter & Helmut Weber
Fotogalerie Wien Editionsbild:
aus der Serie: Concrete Utopias, 2018, Pigment-Print auf Fine Art Baryta, 30 x 45 cm
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Sabine Bitter & Helmut Weber mit Amila Puzic, Anja Bogojević und Studierenden aus Sarajevo
“Nothing To Be Done”, Videostill, 2017
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Ausstellungsansicht Fotogalerie Wien
Foto: Michael Michlmayr
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Foto: Michael Michlmayr
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Foto: Michael Michlmayr
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WERKSCHAU XXIII

SABINE BITTER & HELMUT WEBER

19.09.2018

WERKSCHAU XXIII –

SABINE BITTER & HELMUT WEBER


Eröffnung und Katalogpräsentation
: Montag, 15. Oktober, 19.00 Uhr
Einleitende Worte: Reinhard Braun, Camera Austria, Graz
Ausstellungsdauer: 16. Oktober – 17. November 2018
Werkstattgespräch: Dienstag, 6. November 2018, 19.00 Uhr

sponsored by: BKA Kunst; MA7-Kultur; Cyberlab


WERKSCHAU XXIII ist die Fortsetzung der seit über 20 Jahren jährlich stattfindenden Ausstellungsreihe der FOTOGALERIE WIEN, in der zeitgenössische KünstlerInnen präsentiert werden, die wesentlich zur Entwicklung der künstlerischen Fotografie und neuen Medien in Österreich beigetragen haben. Gezeigt wurde bisher ein Querschnitt durch das Schaffen von Jana Wisniewski, Manfred Willmann, VALIE EXPORT, Leo Kandl, Elfriede Mejchar, Heinz Cibulka, Renate Bertlmann, Josef Wais, Horáková + Maurer, Gottfried Bechtold, Friedl Kubelka, Branko Lenart, INTAKT – Die Pionierinnen (Renate Bertlmann, Moucle Blackout, Linda Christanell, Lotte Hendrich-Hassmann, Karin Mack, Margot Pilz, Jana Wisniewski), Inge Dick, Lisl Ponger, Hans Kupelwieser, Robert Zahornicky, Ingeborg Strobl, Michael Mauracher, PRINZGAU/podgorschek, Maria Hahnenkamp und Robert F. Hammerstiel. Für die diesjährige Werkschau konnten wir das Künstlerpaar Sabine Bitter & Helmut Weber gewinnen.

Die seit 1993 gemeinsam arbeitenden Künstler*innen Sabine Bitter und Helmut Weber nehmen von Beginn an eine besondere Position innerhalb der österreichischen – und mittlerweile auch seit langem der internationalen – künstlerischen Praktiken mit Fotografie ein. So stehen früh – und bis heute – die gesellschaftlichen Transformationsprozesse am Übergang von der Moderne in einen neoliberalen Globalismus im Mittelpunkt ihrer Projekte. Diese untersuchen sie exemplarisch im Feld von Architektur, Städtebau und Urbanismus, wobei es ihnen nicht um die Repräsentation dieser Transformationen allein geht. Fotografie ist für sie das Feld einer Praxis, die Bildkonventionen und die Ideologien von fotografischen Bildern analysiert und diese dabei unterschiedlichen Interventionen unterzieht: fotografische Verfahren (wie die Solarisation), digitale Überarbeitung, die Erzeugung von Bildern aus Texten, die skulpturale Erweiterung der Präsentation und verschiedene Montageverfahren lassen die Bilder kaum jemals unangetastet. Architekturfotografie wird durch einen fototechnischen Eingriff zur Repräsentation der politischen Geschichte von Architektur; die digitale Montage einer Menschenmenge verdeutlicht den Umstand, dass Bilder uns einen Platz zuweisen; das Ausblenden der Architekturen aus den Bildern lenkt unsere Aufmerksamkeit auf Aneignungsformen von Stadträumen und kehrt ihre Bedeutung als politisches Forum der Verhandlung von Gesellschaft heraus; schließlich verdeutlichen die Montagen zugleich Verflüssigung des Stadtraumes und seiner Funktionen als auch die potenziell jederzeit mögliche Intervention und damit die permanente Präsenz von Macht in diesem post-urbanen Raum. Fotografie wird zum Schauplatz, an dem Erkennen und Wissen, Kontexte und Geschichte, Politik und kulturelle Praktiken aufeinandertreffen, um die Bilder selbst zu verändern, um andere Bilder und letztlich eine andere Gegenwart denkbar werden zu lassen. Doch sind die Bilder dabei nicht nur das Resultat von Forschung, Analyse oder Kritik: Die Politik ihrer Bilder, wenn man es so nennen will, findet im und als Bild selbst statt.

Aus diesem Grund ist die Werkschau nicht als Überblick oder Auswahl gedacht, sondern als Überprüfung ihrer Praxis als ästhetische Produktion, die die Impulse der Bilder selbst in den Vordergrund rückt. Für die FOTOGALERIE WIEN wird eine spezifische Dramaturgie entwickelt, die aus dem Zueinander und Miteinander von Bildern ein Feld von Beziehungen anlegt, das die Verschiebungen und Verrückungen offenlegt, die sie an den Bildern vornehmen und diese Offenlegung mit den Besucher*innen der Ausstellung teilen.
 
 
Zur Ausstellung erscheinen:

WERKSCHAU-FOTOEDITION Nr.17, 2018

SABINE BITTER & HELMUT WEBER
 
aus der Serie: Concrete Utopias, 2018, 
Pigment-Print auf Fine Art Baryta, 30 x 45 cm
Auflage:  30, handsigniert und fortlaufend nummeriert
Preis: € 250,- (exkl. Versandspesen)
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WERKSCHAU XXIII – FOTOBUCH 60/2018
SABINE BITTER & HELMUT WEBER

Hg.: FOTOGALERIE WIEN
Text: Reinhard Braun
A4, 40 Seiten, Farbabbildungen, Deutsch/Englisch
Preis: € 15,- (exkl. Versandspesen)
ISBN: 978-3-902725-45-5

Reinhard Braun und Petra Noll-Hammerstiel

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VORSCHAU
 
MIRO MONDO

Dominik Buda, Antye Guenther, Hund & Horn, Kevin Kirwan, Jana Müller,
Claudia Rohrauer, Viktoria Schmid, Levi van Veluw
Eröffnung: 26. November 2018, 19.00 Uhr
Einführende Worte: Petra Noll-Hammerstiel
Ausstellungsdauer: 27.11.2018 – 19.1.2019
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FOTOGALERIE WIEN AUF DER PARALLEL VIENNA 2018
Lassallestr. 1, 1. Stockwerk, Raum 1.22, 1020 Wien

Eröffnung: Dienstag, 25. September, 17–22 Uhr
Öffnungszeiten: 26.9.–30.9., 12–19 Uhr 
 
Die FOTOGALERIE WIEN präsentiert auf der PARALLEL VIENNA einen wichtigen Pfeiler ihres Ausstellungsprogramms,
den sogenannten „Schwerpunkt". 2017/2018 war dieser dem Thema COLLAGE gewidmet, wobei in der letzten
Schau mit dem Untertitel Raum eine raumgreifende Installation von KLAUS PAMMINGER gezeigt wurde.

Auf der PARALLEL VIENNA wird es eine Präsentation seiner Arbeiten geben, auch werden der frisch erschienene COLLAGE-Katalog präsentiert
und allgemeine Informationen der FOTOGALERIE WIEN aufliegen.
KLAUS PAMMINGER (AT) lebt und arbeitet in Wien. Sein Werk umfasst medienübergreifend fotografische, filmische und skulpturale Arbeiten,
die oft als räumliche Inszenierung zusammengeführt werden.
Ein zentrales Thema des Künstlers ist die Auseinandersetzung mit dem
Raum inarchitektonischer, sozialer und virtueller Hinsicht.

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WERKSCHAU XXIII –

SABINE BITTER & HELMUT WEBER
 
 
Opening and Catalogue Presentation: Monday, 15 October at 7 p.m
Introduction
: Reinhard Braun, Camera Austria, Graz
Artist talk
: Tuesday, 6 November 2018 at 7 p.m
Duration: 16 October – 17 November 2018

sponsored by: BKA Kunst; MA7-Kultur; Cyberlab

WERKSCHAU XXIII is the continuation of the annual series of exhibitions in the FOTOGALERIE WIEN which has been going on for the last twenty years. They present contemporary artists who have significantly contributed to the development of art photography and the new media in Austria. To date there has been a cross section of work by Jana Wisniewski, Manfred Willmann, VALIE EXPORT, Leo Kandl, Elfriede Mejchar, Heinz Cibulka, Renate Bertlmann, Josef Wais, Horáková + Maurer, Gottfried Bechtold, Friedl Kubelka, Branko Lenart, INTAKT – Die Pionierinnen (Renate Bertlmann, Moucle Blackout, Linda Christanell, Lotte Hendrich-Hassmann, Karin Mack, Margot Pilz, Jana Wisniewski), Inge Dick, Lisl Ponger, Hans Kupelwieser, Robert Zahornicky, Ingeborg Strobl, Michael Mauracher, PRINZGAU/ podgorschek, Maria Hahnenkamp and Robert F. Hammerstiel. For WERKSCHAU XXIII we have invited the artists Sabine Bitter & Helmut Weber.

The artists Sabine Bitter and Helmut Weber, who have worked together since 1993, have a special position within the canon of Austrian – and in the meantime international – artistic practice of photography.  From early on – and continuing up to the present – social processes of transformation during the transition from modernity to neoliberal globalism have been central to their projects. These they examine by taking examples from the fields of architecture, urban development and urbanism though they are not solely concerned with representations of these transformations. For them, photography is a field of praxis that analyses pictorial conventions and ideologies of photographic images, subjecting them to various forms of intervention. The photographic procedures (such as solarisation), digital re-working, pictures generated from texts, the sculptural extension of the presentation and the various methods of montage almost never leave the images untouched. By employing a photographic technique as an intervention architectural photography turns into a representation of the political history of architecture; a digital montage of a crowd elucidates the fact that images allocate us a place; eliminating architecture from images draws our attention to forms of appropriation of urban spaces, pointing up their meaning as a political forum for negotiating society. Finally, the montages clarify the liquefaction of urban space and its functions as well as the unbroken potential for interventions and so the permanent presence of power in this post-urban space. Photography becomes a site where perception and knowledge, context and history, politics and cultural practices intersect in order to alter the images themselves and enabling other images and, ultimately, another conceivable present. However, these pictures are not just the result of research, analysis or criticism: the politics of their images, if one can put it like that, happens in and as an image. For these reasons the retrospective should not be considered as an overview or selection of works but, rather, as a review of their praxis as aesthetic production that brings the impulse of the images themselves to the fore.

A specific dramaturgy will be developed for the FOTOGALERIE WIEN to create a field within which the images relate to and with each other, which also reveals the shifts and displacements that Bitter/Weber effect on the images and shares these revelations with exhibition visitors.


Accompanying the exhibition:

WERKSCHAU-FOTOEDITION Nr.17, 2018

SABINE BITTER & HELMUT WEBER

from the series Concrete Utopias, 2018
Pigment-Print on Fine Art Baryta, 30 x 45 cm
Edition: 30, handsigned and chronologically numbered
Price: € 250,- (excl. forwarding cost)
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WERKSCHAU XXIII – CATALOGUE
SABINE BITTER & HELMUT WEBER

Photobook No. 60 / 2018
Publ..: FOTOGALERIE WIEN
Text: Reinhard Braun
A4, 40 pages, full color images, German/English             
Price: € 15,- (excl. forwarding cost)
ISBN: 978-3-902725-45-5
 
Reinhard Braun and Petra Noll-Hammerstiel, for the collective
 
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PREVIEW
 
MIRO MONDO


Dominik Buda, Antye Guenther, Hund & Horn, Kevin Kirwan, Jana Müller,
Claudia Rohrauer, Viktoria Schmid, Levi van Veluw
Opening: Monday, 26 November 2018 at 7 p.m.

Introduction: Petra Noll-Hammerstiel
Duration: 27.11.2018 – 19.1.2019
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FOTOGALERIE WIEN AT PARALLEL VIENNA 2018

Lassallestr. 1, 1. floor, room 1.22, 1020 Wien
Opening: Tuesday, 25 September at 5–10 p.m.
Opening hours: 26.9.–30.9., 12–19 Uhr 
 
FOTOGALERIE WIEN is presenting itself at PARALLEL VIENNA with an important pillar of the exhibition programme,
the so called “main focus”: In 2017/2018 the FOTOGALERIE WIEN chose the subject of COLLAGE.

In the last of four shows with the subtitle “Space” a spacial installation of Klaus Pamminger was presented.
At this year´s PARALLEL we will show a selection of his work.
In addition we present our new COLLAGE catalogue and information about the gallery in general.

KLAUS PAMMINGER (AT) lives and works in Vienna. His cross-media art works combine photography,
film and sculpture and often merge as sculptural stagings.
A central theme of the artist is the exploration of space in reference to architectural as well as social or virtual aspects.


 



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