Presse

ANTHONY CARR
"21 Arcs", 2017 SW-Fotomontage, ca. 70 x 200 cm
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WILLIAM MOKRYNSKI
aus: "Galactic Coordinates", Silbergelatine-Print, 41 x 30 cm
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NIKOLAUS GANSTERER
Still aus: "Drawing on Drawing a Hypothesis", 2013 Nikolaus Gansterer in Kollaboration mit Emma Cocker HD-Video, 24:52 min.
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SHEUNG YIU
"Experiment 1 Measurement/To Be Titled", 2017 Inkjet-Print, 70 x 52,5 cm
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ANDREAS MÜLLER
Standbild aus dem Film "LUKREZ RGB", 2018 Farbe/SW, 10:16 min. Musik: Cornelius Berkowitz
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ANJA NOWAK
"zwischen-zwei (1 & 2)", 2017 SW analog/Ilford Multigrade IV RC matt je 90 x 60 cm
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Ausstellungsansicht Fotogalerie Wien
Foto: Michael Michlmayr
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WILLIAM MOKRYNSKI
Ausstellungsansicht Fotogalerie Wien
Foto: Michael Michlmayr
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ANJA NOWAK
Ausstellungsansicht Fotogalerie Wien
Foto: Michael Michlmayr
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Ausstellungsansicht Fotogalerie Wien
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NIKOLAUS GANSTERER
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SHEUNG YIU
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ANTHONY CARR
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ANJA NOWAK
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ANTHONY CARR
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Foto: Michael Michlmayr
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ANDREAS MÜLLER
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Foto: Michael Michlmayr
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ANDREAS MÜLLER
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Foto: Michael Michlmayr
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THE STARS LOOK SO DIFFERENT TONIGHT

03.01.2019

ANTHONY CARR (UK), NIKOLAUS GANSTERER (AT), WILLIAM MOKRYNSKI (CA/UK)
MÜLLER (AT), ANJA NOWAK (DE/AT), SHEUNG YIU (HK)

Eröffnung
: Montag, 28. Jänner 2019 um 19.00 Uhr
Einführende Worte: Petra Noll-Hammerstiel                       
Dauer: 29.1. - 3.3.2019

sponsored by: BKA Österreich; MA7-Kultur; Cyberlab

Der gewählte Ausstellungstitel  The Stars Look So Different Tonight versteht sich als Metapher für das „Sich-Wundern“, den Ausgangspunkt des menschlichen Wissensdursts. Den versammelten künstlerischen Positionen ist der subjektive Zugang zu grundlegenden naturwissenschaftlichen Fragestellungen sowie die Untersuchung von Wahrnehmungsprozessen und Visualisierungsstrategien gemeinsam. In der poetisch-sinnlichen Aneignung von wissenschaftlicher Bildsprache mit fiktiven bzw. hyperrealen Inszenierungen und spekulativen Laboratorien öffnet sich ein neuer Blick auf das Vertraute. Den objektiv-nüchternen Methoden der Naturwissenschaften wird ein experimenteller, manchmal spielerischer Zugang entgegengesetzt, der den Untersuchungsgegenständen ihre Ambivalenz und ihr Mysterium zugesteht.

Der achte Kontinent ist eine Serie von Anthony Carr, die sich auf den Mond bezieht. Meist wurde das Basismaterial mit einer Lochkamera erzeugt und mit Elementen von Himmelserscheinungen, lunaren Fakten und Fiktionen kombiniert. Die Serie ist eine Untersuchung unseres Selbst und unserer Sehnsüchte sowie eine Entdeckungsreise ins Unbekannte des Weltalls. In 21 Arcs sind Fotografien in einem Muster aus wellenförmigen Linien angeordnet, diese ähneln Wogen in einem dunklen Meer. Es ist ein Verweis auf den Einfluss des Mondes auf die Gezeiten, deutet aber auch auf Lichtwellen oder interstellare Funkwellen hin. Andere Arbeiten, wie die aus der Supermoon-Serie, sind aus Teilen von Fotografien konstruiert. Sie beschäftigen sich mit der Debatte über Nutzen und Schaden von Weltraummüll und die Ausbeutung des Mondes durch die Menschen. Faltungen und Entfaltungen verwandeln die Fotos der Serien Untitled (47 Rockets) und Fold Me to The Moon zu Objekten, die an Raumfahrzeuge und Mondlandschaften erinnern.

Nikolaus Gansterer versteht sich gleichermaßen als Künstler, Performer und Forscher; er interessiert sich besonders dafür, wie Zeichnen, Denken und Handeln zueinander in Beziehung stehen. In der Ausstellung zeigt er das Buch Drawing a Hypothesis – Figures of Thought (2011) und eine dazugehörige Videoarbeit. Ausgehend von seiner veröffentlichten Publikation nähert sich der Künstler in Kollaboration mit der Schriftstellerin Emma Cocker dem Inhalt des Buches durch gezieltes Querlesen und Live-Zeichnen – ähnlich einem Leser, der durch die Seiten blättert: Mit Hinblick auf den ambivalenten Charakter von Diagrammen – zwischen Bild, Symbol und Zeichnung – gehen sie der Frage nach, wie diese visuellen Artefakte gefasst, artikuliert und performt werden können. Die fragilen Zeichnungen und Modelle stehen für Nikolaus Gansterers konsequente Entwicklung einer spezifischen Sprache zur Materialität von Denkvorgängen und einer performativen Auseinandersetzung mit den vielschichtigen Bedeutungsebenen des Spekulativen.

Sheung Yiu zeigt das Video Water und eine fotografische Wandinstallation, Teil des kunsttheoretischen Buchprojekts Simulation Hypothesis, das wiederum zu dem Projekt The Poetics of Science gehört. Konzeptuelle – gerahmte – Fotografien des Künstlers werden mit Bildern aus wissenschaftlichen Lehrbüchern, die als Fotoaufkleber gedruckt und auf die Wand geklebt werden, kombiniert und gehen mit diesen einen Dialog ein. In dem Projekt wird die ambivalente Beziehung zwischen Wissenschaft und fotografischen Bildern bzw. die Art und Weise, wie den Menschen durch Fotografien wissenschaftliche Inhalte vermittelt werden, kritisch untersucht; als Beispiel hierfür verweist Yiu auf Fotografien des „Schwarzen Lochs“ in „Google Images“, bei denen es sich um aus großen Mengen fotorealistischen Materials konstruierte Bilder handelt, die die Menschen in die Wahrnehmungsfalle tappen lassen. Heute ist die Grenze zwischen den verschiedenen Arten von Bildern verschwommen, dadurch ist die Realität schwer von der Simulation zu unterscheiden. Die Arbeit von Yiu zielt darauf ab, ein kritisches Bewusstsein zu schaffen und den immer noch stark verbreiteten Glauben an die „wahren“ Bilder zu erschüttern.

Wie Sheung Yiu interessiert sich auch William Mokrynski für die problematische Beziehung von Fotografie und Realität. Am fotografischen Bild untersucht er die Möglichkeiten, mit Brüchen und Eingriffen neue Inhalte zu schaffen. Dabei dient historisches, gefundenes sowie aktuelles Bildmaterial als Basis seiner Arbeit. Ihn interessiert die Tatsache, dass die Akzeptanz von zum Teil im wahrsten Sinne des Wortes „unglaublichen“ Weltraumfotografien, deren Wahrheitsgehalt wir nicht überprüfen können, Vertrauen ins Bild erfordert. Für die Serie Galactic Coordinates hat Mokrynski bei einem Straßenhändler in der Ukraine teils schwer beschädigte Negative erworben, über deren wissenschaftlichen Inhalt er nur spekulieren kann. Diese hat er entwickelt, vergrößert und mit visuellen Elementen wie Gittern und Punkten, die aus der astronomischen Bildgebung kommen, versehen. Bei den sehr poetischen, „kosmischen“ Fotografien handelt es sich um während des Entwicklungsprozesses durchgeführte Veränderungen. Weiters präsentiert er ebenfalls bei dem Händler erworbene Fotografien kosmonautischen Inhalts, die echt sein könnten – oder auch nicht.

Andreas Müller zeigt das Video LUKREZ RGB, das Lukrez’ Theorien zur Entstehung unseres Planeten, der Himmelskörper und des Weltalls – verfasst vor über 2000 Jahren – interpretiert. Dadurch liegt dem Film ein Denkmuster zugrunde, das in der zeitgenössischen Forschung überholt zu sein scheint und doch wissenschaftliche Erkenntnisse vorwegnimmt. Lukrez zweifelt an einer übergeordneten Intelligenz, die formgebend das Werden des Weltalls steuert. Geist und Materie stehen für ihn auf gleicher Ebene; der Zufall spielt eine tragende Rolle für den Entstehungsprozess des Kosmos', dessen Elemente auf ihre körperliche Komponente reduziert werden. In Analogie zu diesem Paradigma verweisen die drei Primärfarben Rot, Grün und Blau auf das Nicht-Greifbare. Sie repräsentieren die ‚Lichtfarben‘, aus denen sich alle Farben formen lassen. Der formale Aufbau der Einstellungen wird bestimmt von Rastern und Bogenlinien. Mit einem augenzwinkernden Blick greift der Film auf alte Techniken zurück und spielt durch die enge Verbindung von dokumentarischen und fiktiven Aufnahmen, die den Text illustrieren, mit unserer Wahrnehmung. Die Musik von Cornelius Berkowitz folgt den Bildern des Films und den Ideen Lukrez' in eine Welt versetzter Proportionen und Konstellationen.

Thematischer Ausgangspunkt von Anja Nowaks Foto- und Videoarbeiten sind zwischenmenschliche Beziehungen und deren Darstellbarkeit anhand von Bildern. Dabei dienen geometrische Objekte wie Kugel und Würfel, Schwarz-Weiß-Kontraste (Licht und Schatten), Fragmente und Wiederholungen als Basiselemente. Es werden Objekte gegenübergestellt, die zunächst gleich erscheinen und gerade deshalb eine Suche nach Unterscheidbarkeit provozieren. Die ausgestellten Arbeiten zeigen Schatten-Figuren, wo Figuren und Schatten optisch nicht mehr zu trennen sind, und sie eröffnen, wie ihre Titel zwei gleiche, In Beziehung zu und zwischen-zwei andeuten, ein Netzwerk aus Relationen. Die Serie zwischen-zwei (2017) besteht aus drei Fotos und einer Videoinstallation; in letzterer wird der Loop eines sich drehenden Würfels und seines Schattens von einem statischen schwarzen Acrylglaswürfel gerahmt. Die Schwarzblenden verdunkeln das Videobild und ziehen uns kurzfristig aus dem Geschehen heraus. Der Würfel wird in diesen Momenten wieder zum primären Gegenstand. Die Fotos der Serie sind Momentaufnahmen dieses Würfels und doch eigenständige Bilder. Der Würfel und seine wechselnden Schattenwürfe verschwimmen im Schwarz zu amorphen und flachen Gebilden.

Petra Noll-Hammerstiel, im Namen des Kollektivs
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VORSCHAU

SOLO X: OLENA NEWKRYTA (AT)
(im Rahmen von FOTO WIEN 2019)

Eröffnung: Montag, 11. März 2019 um 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 12. März – 13. April 2019
Werkstattgespräch: Mittwoch, 3. April 2019 um 19.00 Uhr

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THE STARS LOOK SO DIFFERENT TONIGHT

ANTHONY CARR (UK), NIKOLAUS GANSTERER (AT), WILLIAM MOKRYNSKI (CA/UK)
ANDREAS MÜLLER (AT), ANJA NOWAK (DE/AT), SHEUNG YIU (HK)

Opening
: Monday, 28 January at 7 p.m.
Introduction: Petra Noll-Hammerstiel
Duration: 29.1. - 3.3.2019

sponsored by: BKA Österreich; MA7-Kultur; Cyberlab

The chosen title, The Stars Look So Different Tonight, can be understood as a metaphor for marvelling, the starting point of the human thirst for knowledge. The artist positions here have in common a subjective approach to fundamental questions of natural as well as being investigative regarding perceptual processes and visualization strategies. Their poetic and sensual appropriation of scientific pictorial language, enriched with fictitious or hyperrealist stagings and speculative laboratories, opens up a fresh look at the familiar. The sober, objective methodologies of natural science are contrasted with experimental, sometimes playful, approaches that recognise and accept the ambivalences and mysteries of the objects under investigation.

The Eighth Continent by Anthony Carr relates to the moon. The basic material is usually made with a pinhole camera and combined with elements of celestial phenomena, lunar facts and fiction. The series is an examination of ourselves and our yearnings as well as a voyage of discovery into unknown space. In 21 Arcs photographs are arranged in a pattern of undulating lines that resemble waves in a sea of darkness. This reference to the influence of the moon on the tides also suggests light waves or interstellar radio waves. Other works, such as the Supermoon series, are constructed from parts of photographs. They are concerned with the issue of the benefits from, and damage by, space debris and the human exploitation of the moon. The photos of the Untitled (47 Rockets) and Fold Me to The Moon series are transformed by folding and unfolding into objects reminiscent of space vehicles and lunar landscapes.

Nikolaus Gansterer sees himself as an artist, performer and researcher in equal parts. He is particularly interested in how drawing, thinking and acting relate to one another. In the exhibition he is showing the book, Drawing a Hypothesis – Figures of Thought (2011), and an associated video. In a collaboration with writer Emma Cocker, the artist starts out from his published work, approaching the substantive content by purposeful skimming and live drawing – similar to a reader leafing through a book. Bearing in mind the ambivalent character of diagrams – situated between image, symbol and drawing – they pursue the issue of how these visual artefacts might be grasped, articulated and performed. The fragile drawings and models represent Nikolaus Gansterer’s consistent and continual development of a specific language of the material nature of processes of thought and a performative engagement with the multilayered levels of meaning of theoretical hypotheses.

Sheung Yiu is showing the video, Water, and a photographic wall installation, part of the art theory book project, Simulation Hypothesis, which in turn belongs to The Poetics of Science project. Conceptual – framed – photographs of the artist are combined with images from science textbooks that are printed as adhesive-backed photos and stuck on the wall and thus initiate a dialogue. The project critically examines the ambivalent relationship of science and photographic images or, as the case may be, the way in which photographs are used to convey scientific content to us. As an example Yiu refers to photographs of black holes from Google images. These mainly consist of constructed images made from large amount of photo-realistic material that induces many to fall into a perceptual trap. Today the borders between various kinds of images are so indistinct that it is difficult to differentiate between reality and simulation. Yiu’s work aims at creating a critical consciousness and to shake the foundations of a still prevalent belief in “real” pictures.

As with Sheung Yiu, William Mokrynski is interested in the problematic relationship of photography and reality. He examines the possibilities of creating new substantive content in photographic images using fractures and interventions. Contemporary as well as found historical materials form the basis of his work process here. He is interested in the fact that our acceptance of photographs of space which are, in part, literally “unbelievable” and at the same time unverifiable, relies on our trust in images. For the Galactic Coordinates series Mokrynski acquired partially badly damaged negatives from a street trader in the Ukraine. He can only speculate as to their scientific content. He developed, enlarged and provided them with visual elements such as grids and dots taken from astronomical imaging. These very poetic ‘cosmic’ photographs were actually manipulated during the development process. Furthermore, he presents photographs – also acquired at the trader – with ‘cosmonautical’ content that might be authentic – but maybe not?

Andreas Müller is showing the film, LUKREZ RGB, which interprets Lukrez’s over two thousand years old theories about the creation of our planet, the heavenly bodies and space. Thus the film is based on a pattern of thought which appears to have been superseded by contemporary science but which nevertheless anticipated scientific findings. Lukrez doubted that there was a superordinate intelligence guiding the formation of the universe. According to him, spirit and material are on the same level, coincidence plays a decisive role in the creation of the cosmos, the elements of which are reduced to their physical components. In an analogy to this paradigm, the three primary colours – red, green, blue – refer to the intangible. They represent the ‘colours of light’ from which all colours derive. The formal structure of the shots is determined by grids and arc lines. With a knowing wink in our direction, the film takes up old filmic techniques, playing with our perception due to the close connections between the documentary and fictional image sequences that illustrate the text. The music by Cornelius Berkowitz follows both the films images and Lukrez's ideas into a world of displaced proportions and constellations.

The thematic point of departure for Anja Nowak’s photo and video works are intrapersonal relationships and their capacity for being depicted by images. Here, geometric objects such as spheres and cubes, black-and-white contrasts (light and dark), fragments and repetitions serve as basic elements. Objects that initially appear identical are contrasted with each other, thus provoking a search for differences. The exhibited works show silhouette figures where figure and shadow are optically inseparable and, as is suggested by their titles, zwei gleiche, In Beziehung zu and zwischen-zwei they open up a network of relationships. The zwischen-zwei (2017) series consists of three photos and a video installation; the latter showing a loop of a revolving cube and its shadow framed by a static black acrylic glass cube. The fades-to-black darken the video image and in the short term take us out of the action. At that moment the cube becomes the primary object once again. The series photos are still images of this cube but nonetheless autonomous pictures. The cube and the its changing shadows it casts grow in the black into indistinct, amorphous and flat forms.

Petra Noll-Hammerstiel, for the collective
 
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PREVIEW
SOLO X: OLENA NEWKRYTA (AT)
(in the context of FOTO WIEN 2019)

Opening: Monday, 11 March 2019 at 7 p.m.
Duration: 12 March – 13 April 2019
Artist Talk: Wednesday, 3 April 2019 at 7 p.m.

Informationen zum Download