Presse

MARKUS GUSCHELBAUER
"Caught in the rack", 2016 Multimedia Objekt / Installation
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MARKUS GUSCHELBAUER
"Caught in the rack", 2016 Multimedia Objekt / Installation(detail)
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ALFREDO BARSUGLIA
Still aus: "Paradise", 2014/16 (US/AT) 1-Kanal-Videoprojektion, Farbe, Ton, 8:30 min
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ALFREDO BARSUGLIA
still from: "Paradise", 2014/16 (US/AT) 1-chanel-videoprojektion, colour, sound, 8:30 min
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JONAS FEFERLE
"Raumteil 1.4", 2015 Aluminium (2 mm), unterschiedlich behandelte Oberfläche; 242,3 x 150 cm
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MIHAI ŞOVǍIALǍ
aus: "Production Areas", 2014 Fine Art Print, 60 x 70 cm
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MIHAI ŞOVǍIALǍ
aus: "Production Areas", 2014 Fine Art Print, 60 x 70 cm
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SWEN ERIK SCHEUERLING
Stills aus: "graue Kiste", 2011 HD-Video, Split Screen, 8:30 min.
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MELANIE ENDER
Still aus: "entern - K:R3", 2013 Video 16:9, Farbe, Ton, 5:24 min
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MELANIE ENDER
aus: "parting the square", 2017, Bewegungs-, Form- und Lautzeichen, Skizzen zur Performance
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DAVID MUTH
Still aus: "Footnote#01: Sipilänmäki", Finnland 2016 HD-Video, Farbe, Ton, 05:02 min
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DAVID MUTH
Still aus: "Footnote#01: Sipilänmäki", Finnland 2016 HD-Video, Farbe, Ton, 05:02 min
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Ausstellungsansicht Fotogalerie Wien
Foto: Michael Michlmayr
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Mihai Şovăială
Ausstellungsansicht Fotogalerie Wien
Foto: Michael Michlmayr
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Ausstellungsansicht Fotogalerie Wien
Foto: Michael Michlmayr
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Ausstellungsansicht Fotogalerie Wien
Foto: Michael Michlmayr
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Alfredo Barsuglia
Ausstellungsansicht Fotogalerie Wien
Foto: Michael Michlmayr
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Foto: Michael Michlmayr
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Markus Guschelbauer
Ausstellungsansicht Fotogalerie Wien
Foto: Michael Michlmayr
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Jonas Feferle
Ausstellungsansicht Fotogalerie Wien
Foto: Michael Michlmayr
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Jonas Feferle
Ausstellungsansicht Fotogalerie Wien
Foto: Michael Michlmayr
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Markus Guschelbauer
Ausstellungsansicht Fotogalerie Wien
Foto: Michael Michlmayr
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Swen Erik Scheuerling
Ausstellungsansicht Fotogalerie Wien
Foto: Michael Michlmayr
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Melanie Ender
Ausstellungsansicht Fotogalerie Wien
Foto: Michael Michlmayr
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David Muth
Ausstellungsansicht Fotogalerie Wien
Foto Michael Michlmayr
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RAUMKONZEPTE

28.03.2017

ALFREDO BARSUGLIA (AT), MELANIE ENDER (AT), JONAS FEFERLE (AT), MARKUS GUSCHELBAUER (AT), DAVID MUTH (AT), SWEN ERIK SCHEUERLING (DE),  MIHAI  ŞOVǍIALǍ (RO)

Eröffnung: Montag, 24. April, 19:00 Uhr 
Ausstellungsdauer: 25.4.–27.5.2017
Einführende Worte
: Petra Noll-Hammerstiel
Performance
 parting the square (Melanie Ender in Zusammenarbeit mit Waltraud Brauner; Text, Konzept: Melanie Ender): 20:00 Uhr
Begleitprogramm
: Alfredo Barsuglia spricht über seine Arbeit: Donnerstag, 18. Mai, 19:00 Uhr

sponsored by: BKA Kunst; MA7-Kultur; Cyberlab

 
In der Ausstellung geht es um die Auseinandersetzung mit Strukturen und Bedingungen von Raum, um Raumerschließung, aber auch um Auflösung und damit um das Ausloten von Grenzen. Dabei greifen die KünstlerInnen in Form von performativen Aktionen, Inszenierungen oder Installationen in die Gegebenheiten architektonischer Räume oder auch in Landschaftsräume ein, um diese zu definieren, zu beleben oder zu verändern. Durch diese Initiative werden Situationen und Sinnzusammenhänge gebildet, die den Raum jeweils anders wahrnehmbar machen bzw. überhaupt erst lebendig werden lassen. Ein weiterer Zugang ist die Auseinandersetzung mit Innen- oder Außenräumen, die auf unterschiedliche Weise genutzt bzw. besiedelt wurden und werden. Hierbei reagieren die Künstler beobachtend auf Räume und Gebiete, ohne in deren Strukturen einzugreifen. Ihre Untersuchungen stehen vielmehr im Kontext sozialer, politischer und auch ästhetischer Fragestellungen.
 
Alfredo Barsuglia zeigt sein Video Paradise in einer Installation aus alten Holzlatten. Dies bezieht sich auf den Inhalt des Films, bei dem es um prekäre Siedlungssituationen in der Mojave-Wüste geht, einer äußerst unwirtlichen Gegend bei Los Angeles. Auf der Basis eines im 19. Jahrhundert erlassenen Gesetzes, das volljährigen BürgerInnen der USA das Recht einräumte, sich auf einem bis dahin unbesiedelten Stück Land niederzulassen und dieses autonom zu bewirtschaften, entstanden noch bis in die 1970er-Jahre solche sogenannten „Homesteads“ aus Beton, Holz und Blech. Die verlassenen Hütten verweisen einerseits auf ein Aussteigerdasein mit gewolltem Verzicht auf eine öffentliche Infrastruktur, aber andererseits auch auf das Scheitern von Menschen, die in diesem (Lebens-)Raum überall an ihre Grenzen gestoßen sind. Ein betagter, in Großaufnahme gezeigter Homestead-Bewohner, der geblieben ist, erzählt davon, dass alles „about space and time“ hier erlebbar ist und der Raum das tiefere Nachdenken über sich selbst und das Verhältnis Mensch-Natur provoziere. 

Melanie Ender erschließt architektonische Räume durch performative Aktionen und durch Bewegung ihres Körpers im Raum.  Sie zeigt Videoarbeiten, wie z. B. topographie apartment, wo sie sich einen Wohnraum aneignet, indem sie sich balanceartig über vorhandene Möbelstücke bewegt, den Raum sensorisch „vermisst" und lebendig werden lässt. Der subjektive Blick der Kamera folgt den Bewegungen des Körpers und überträgt den performativen Aktions- in den Filmraum. Zur Vernissage präsentiert sie zusammen mit Waltraud Brauner die Performance parting the square auf der Basis eines von ihr konzipierten Textes, der sichtbare und verborgene Bewegungen eines Körpers im Raum verbal skizziert. Raum und Bewegung der Protagonistin werden durch geometrische Formen beschrieben, die in wiederholtem Perspektivenwechsel einerseits aktiv gebildet werden bzw. wie Instruktionen einer Notation die Szene von außen beschreiben.

Jonas Feferle setzt sich mit den Bedingungen von Raum auseinander; er reagiert auf vorgegebene Räume und deren architektonische Gegebenheiten, indem er sie mit Kunstwerken wie dem Raumteil 1.4. besetzt, einer über zwei Meter hohen und 1,5 Meter breiten, auf der Oberfläche durch Einschnitte bearbeiteten Aluminiumplatte. Durch die Ritzungen auf der Platte, die jeweils einem strengen, auf großer Konzentration basierenden Konzept unterworfen sind, sowie durch die ausgesuchte Positionierung derselben im Raum, kann dieser aus einer anderen Perspektive gesehen werden. Entweder akzentuieren die bildhaften Arrangements den Raum oder sie drängen ihn in den Hintergrund. Der Raum lässt sich als zweidimensionales Bild, die Bildplatte als dreidimensionales Raumelement auffassen. Mit der Verwendung von Alu-Verbundplatten, auf denen üblicherweise Fotografien kaschiert werden, erprobt Feferle die Materialität des fotografischen Bildes im Raum.

Markus Guschelbauer zeigt verschiedene Arbeiten, die sich mit der Unterordnung von Landschafts- und Naturräumen durch den Menschen beschäftigen. Das Multimedia-Regal caught in the rack, in dem Videos, Fotografien, Bücher sowie lebende und tote Naturobjekte integriert sind, ist als interaktives Objekt gedacht, das die BesucherInnen dazu animieren soll, sich mit den Grenzen von Innen- und Außenraum auseinanderzusetzen. caught in the rack widmet sich den Themen Ordnen, Formen und Archivieren. Umgesetzt in unterschiedliche zwei- und dreidimensionale Medien, ist Natur hier – bildlich gesprochen – „gefangen im Wohnzimmerregal“. Durch das Einzwängen in Schubladen sowie rechteckigen oder quadratischen, variabel kombinierbaren Regalkästen, die im Gegensatz zu organischen Naturformen stehen, wird die Domestizierung der Natur durch den Menschen symbolisiert.
 
In der in Finnland entstandenen Videoarbeit Footnote#01: Sipilänmäki von David Muth sehen wir hell erleuchtete Gewächshäuser in der Dunkelheit der Nacht. Die Zeit scheint still zu stehen in den menschenleeren, romantisch wirkenden Bildern; nur gelegentlich bewirkt eine leichte Brise eine Bewegung in der Vegetation. Tatsächlich verbirgt sich hinter den nicht einsehbaren Gewächshäusern eine vollautomatisch arbeitende, maschinelle Lebensmittel- und Pflanzen-Industrie. Durch den Einsatz von Heizung und künstlichem Licht ist es heute möglich, der Natur zu trotzen und auch bei Kälte und Dunkelheit tropische Pflanzen und Gemüse zu allen Jahreszeiten zu produzieren. Unterstützt durch die bedrohliche Elektro-Musik von Antti Tolvi werden die Gewächshäuser zu fremdartigen architektonischen Behältern. Dies weist auf den kritischen Aspekt dieser Arbeit, den Verweis auf die umweltschädigenden industriellen Produktionspraktiken. 
 
graue Kiste von Swen Erik Scheuerling ist Teil einer Videoreihe, in der sich der Künstler mit Ausstellungsräumen auseinandersetzt. In seinen Videoinstallationen/Arbeiten kreiert er ambivalente Raumzustände, Situationen in der Schwebe, und zeigt damit Raum, Bewegung und Wahrnehmung als instabile Größen auf. Für (das Video) graue Kiste bezog Scheuerling sich erstmals nicht auf einen konkreten Ausstellungraum, sondern verwendete ein aus Pappe gefertigtes Modell eines abstrakten, leeren quadratischen Raumes, reduziert auf Wände und ohne raumdefinierende Elemente wie Türen, Fenster, Boden oder Decke. Die Modellkiste wurde in eine Drehung versetzt und aus der Mitte heraus gefilmt. Für das Video wurde die Aufnahme vervierfacht und zeitversetzt nebeneinander montiert. Wie in einer Panoramaaufnahme faltet sich der geschlossene Kubus dadurch perspektivisch auf. In einem gleichmäßigen Vor- und Zurückkippen dehnen sich die Wände zu einem Band und scheinen Innen- und Außenansicht ineinander aufzulösen.
 
Mihai Şovăială untersucht in seiner dokumentarischen Fotoserie Production Areas die leeren Räume bzw. Flächen, die aus dem Abriss industrieller Anlagen aus der kommunistischen Ära in Rumänien resultieren. Damals zogen die Fabriken Menschen von weit her an und es entwickelten sich Wohngebiete, ja ganze Städte rund um diese Anlagen, die allerdings kaum Rücksicht auf die Struktur der anschließenden Altstädte nahmen. Es gelang, eine florierende Wirtschaft zu etablieren und Rumänien zu einem wichtigen Exporteur für Russland zu machen. Während der postkommunistischen Ära wurden diese Fabriken abgebaut und somit Tor und Tür geöffnet für kapitalistische Grundstücksspekulanten, die durch die Politik ermutigt wurden. Heute sind diese Flächen der ehemaligen Fabriken – zumindest vorläufig – vergessen. In der fotografischen Verbildlichung dieser Leerstellen zeigt sich deutlich ein sozialkritischer Ansatz und die Frage danach, warum funktionierende Infrastrukturen zur Ödnis verdammt werden.
 
Petra Noll-Hammerstiel, im Namen des Kollektivs
 
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VORSCHAU 
 
ABSTRAKTIONEN
 
MAGDA CSUTAK (RO/AT), CHRISTIANE FESER (DE), 
KARØ GOLDT (DE), SIMON PERANTHONER (IT), ANIKO ROBITZ (HU)
JULIA ROHN (AT)  
 
 
Eröffnung: Montag, 12. Juni, 19.00 Uhr 
Ausstellungsdauer: 13.6.–15.7.2017
 
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SPATIAL CONCEPTS

ALFREDO BARSUGLIA (AT), MELANIE ENDER (AT), JONAS FEFERLE (AT), MARKUS GUSCHELBAUER (AT), DAVID MUTH (AT), SWEN ERIK SCHEUERLING (DE), MIHAI  ŞOVǍIALǍ (RO)

Opening: Monday, 24 April at 7 p.m.
Introduction
: Petra Noll-Hammerstiel
Performance
 parting the square (Melanie Ender in collaboration with Waltraud Brauner; text, concept: Melanie Ender): 8 p.m.
Duration
: 25 April – 27 May 2017
Accompanying program
: Artist talk with Alfredo Barsuglia: Thursday, 18 May at 7 p.m.

sponsored by: BKA Kunst; MA7-Kultur; Cyberlab

The exhibition is concerned with the structures and defining characteristics of space, spatial organisation but also with the dissolution of space and thus sounding out its boundaries. Here, the artists intervene in the actualities of architectural spaces or landscapes with performative actions, stagings or installations so as to define, bring to life or alter them. This initiative forms situations and contexts that make it possible to perceive space differently or even animate it in the first place. A further approach is an examination of interior and exterior spaces which are, or will be, used or occupied in different ways. Here, the artists react by observing spaces and areas without intervening in their structures. In this case their examinations are much more concerned with related social, political and aesthetic issues.

Alfredo Barsuglia is showing his video, Paradise, embedded in an installation of old wooden slats and sheets. This relates to the contents of the film which deals with the precarious situation of settlements in the Mojave desert, an extremely inhospitable area close to Los Angeles. On the basis of a nineteenth century law that allowed all adult citizens of the USA the right to settle on a vacant piece of land and to cultivate it for their own use, so-called homesteads – made of concrete, wood and tin sheeting – were still being created into the 1970s. On one hand the deserted huts are an indication of drop-out existences and an their intentional rejection of public infrastructure but, on the other, they also show the human inadequacies of people who reached their limits in dealing with this environment. An aging homestead owner who remained recounts, in close-up, that everything ‘about space and time’ can be experienced here and that the space provokes in-depth thinking about oneself and the relationship of humans and nature.

Melanie Ender opens up architectural spaces by performative actions and by moving her body in space. She is showing video works such as topographie apartment, in which she appropriates a living space by balancing on available pieces of furniture thereby making a sensory ‘measurement’ of the space and imparting vitality to it. The subjective gaze of the camera follows the movement of the body and transposes the performative action into filmic space. For the opening she will work together with Waltraud Brauner on the performance, parting the square, which is based on her conceptual text that verbally sketches visible and concealed movements of a body in space. Space and movement of the protagonist are described by geometric shapes which in repeated changes of perspective are actively depicted or externally describe the scene like instructions of a notation.

Jonas Feferle is concerned with the conditions of a space, reacting to pre-determined spaces and their architectural features by occupying them with art works such as Raumteil 1.4., a sheet of aluminium over two meters high and 1.5 meter wide, the surface of which has been incised. Because of the incisions on the sheet, set in strict accordance with a high-density concept and the position in the room chosen for the sheet, it can be seen from another perspective. Either the graphic arrangements accentuate the room or push it into the background. The room can be read as a two-dimensional picture, the pictorial sheet as a three-dimensional room element. By using aluminium sheeting which is normally used as a  backing for photographs Feferle is testing the materiality of the photographic image in space.

Markus Guschelbauer is showing various works dealing with the human subordination of landscapes and natural environment. The multi-media shelving unit, caught in the rack, in which videos, photographs, books as well as living and dead natural objects are integrated is conceived of as an interactive object intended to encourage visitors to engage with the boundaries of interior and exterior spaces. caught in the rack concerns order, form and archiving. Implementing the concept in various two and three-dimensional mediums means nature is – metaphorically spoken – ‘imprisoned in a sitting-room bookcase’. The domestication of nature by humankind is symbolised by being squeezed into drawers as well as rectangular or square, modular shelving systems which are the complete opposites of organic natural forms.

In the video work by David Muth, Footnote#01: Sipilänmäki, which was made in Finland, we see brightly lit greenhouses in the middle of the night. In the deserted pictures that appear so romantic, time appears to be standing still. The only movement is of the vegetation, imparted by a sporadic passing breeze. In actual fact, concealed inside the transparent greenhouses is an automatic food and plant industry run by machines. Nowadays it is possible to defy nature and, by using heating and artificial light, to produce tropical plants and vegetables at all seasons, even when it is cold and dark. Assisted by threatening electro music by Antti Tolvi, the greenhouses become alien architectural containers. This indicates the critical aspect of this work – the reference to industrial production processes which are disassociated from climatic conditions and natural cycles.

graue Kiste [gray box] by Swen Erik Scheuerling is one part of a series of videos in which the artist engages with exhibition spaces. In his video-/installations he creates ambivalent states of space, free-floating situations, and thereby shows that space, movement and perception are unstable values. The graue Kiste video was the first time that Scheuerling did not refer to a specific exhibition space but used instead a cardboard model of an empty, abstract square room that is reduced to walls and lacking any room-defining elements such as doors, windows, floor or ceiling. The model box, set in motion, turns, and is filmed from its centre. For the video the shots were quadrupled, time-shifted then montaged next to each other. The perspective of the enclosed cube is thus ‘unfolded’ in the manner of a panoramic picture. A regular backwards and forwards movement stretches the walls into a band and appears to dissolve interior and exterior views into one another.

In his documentary photo series, Production AreasMihai Şovăială examines empty spaces or  areas  which result from the demolition of Romanian industrial plants from the Communist era. At the time the factories drew people from far away and whole settlements, even whole towns, developed around them, however, without paying any attention to the structure of the nearby old towns. A flourishing economy was successfully established and Romania became an important exporter to Russia. During the post-Communist era these factories were demolished, thus opening the door for capitalist land speculation that was encouraged by political policies. Today these areas that once were factories have been – at least for the moment – forgotten. The photographic images of these empty spaces show a clear socially critical aspect and raise questions as to why functioning infrastructure has been condemned to become a wasteland.

Petra Noll-Hammerstiel, for the collective
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PREVIEW
 
ABSTRACTIONS
 
MAGDA CSUTAK (RO/AT), CHRISTIANE FESER (DE) 
KARØ GOLDT (DE) , SIMON PERANTHONER (IT) 
ANIKO ROBITZ (HU), JULIA ROHN (AT)  
 
 
Opening: Monday, 12 June at 7 p.m.
Duration: 13 June – 15 July 2017

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